Eintauchen in die Urzeit

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Die Ausstellung des Museums Bergér entführt Besucher in eine faszinierende Welt längst vergangener Tage: Versteinerungen von Pflanzen und Tieren geben einen Eindruck von der Lebenswelt der Urzeit.

Seit der Gründung des Museums wurden Tausende von Fossilien in liebevoller Arbeit präpariert. Die schönsten von ihnen gibt es in der Ausstellung des Museums zu bewundern. Bei einem Rundgang durch die Bogenhallen auf Gut Harthof schlendern Besucher vorbei an Ammoniten in verschiedensten Größen, begegnen urzeitlichen Fischen wie dem Meerengel oder bewundern seltene Libellenarten. Über 800 verschiedene Fossilienarten wurden bereits auf dem Blumenberg gefunden, darunter beispielsweise der Urvogel Archaeoperyx. Das Original ist zwar im Naturkundemuseum in Berlin ausgestellt, auf Gut Harthof gibt es aber einen Abdruck zu sehen. Hell erleuchtete Vitrinen bergen die „Holotypen“, Fossilien, die bisher nur auf dem Land der Familie Bergér gefunden wurden. Zu ihnen zählen beispielsweise verschiedene Krebse oder die Großlibelle „Bergeriaeschnidia abscissa“.

Die Kunst der Lithografie

Die Ausstellung beschäftigt sich aber nicht nur mit Versteinerungen, sondern auch mit dem Steindruck, der Ende des 18. Jahrhunderts von Alois Senefelder erfunden wurde. Im Museum kann man eine alte Lithopresse aus dem Jahr 1850 bewundern, die noch heute voll funktionsfähig ist.

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