Fossilienschätze seit über 40 Jahren

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1968 richtete Familie Bergér auf Gut Harthof bei Eichstätt – an sich schon ein Ort mit einer über 800 jährigen Geschichte – eine Sammlung von Fossilien ein.

Die Gründung des Museums geht auf die Sammelleidenschaft von Fritz Bergér zurück, der jahrelang zusammen mit seinen Brüdern Versteinerungen sammelte. Die Steinbrüche der Familie Bergér sind dafür eine ideale Quelle: „An keinem Ort der Welt fand man in so reicher Zahl und so ausgezeichnet erhaltene Versteinerungen wie bei den Bergérs. Es wurden über 450 verschiedene Tiere festgestellt. Ammoniten, Krebse, Fische, Saurier, Insekten und Pflanzen“, hieß es 1970 über das neu eingerichtete Museum. Diese Aussage ist längst überholt: Mittlerweile wurden in den Steinbrüchen der Bergérs über 800 verschiedene Fossilienarten gefunden. 

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens wurde das Museum modernisiert. Seitdem gibt es unter anderem in einem Nebenraum die beeindruckende „Schatzkammer“. Hier warten unter anderem die „Holotypen“, also die Fossilien, die bisher nur auf dem Land der Familie Bergér gefunden wurden.

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