Fossilienschätze seit über 40 Jahren
Die Gründung des Museums geht auf die Sammelleidenschaft von Fritz Bergér zurück, der jahrelang zusammen mit seinen Brüdern Versteinerungen sammelte. Die Steinbrüche der Familie Bergér sind dafür eine ideale Quelle: "An keinem Ort der Welt fand man in so reicher Zahl und so ausgezeichnet erhaltene Versteinerungen wie bei den Bergérs. Es wurden über 450 verschiedene Tiere festgestellt. Ammoniten, Krebse, Fische, Saurier, Insekten und Pflanzen", hieß es 1970 über das neu eingerichtete Museum. Diese Aussage ist längst überholt: Mittlerweile wurden in den Steinbrüchen der Bergérs über 800 verschiedene Fossilienarten gefunden.
Anlässlich des 40-jährigen Bestehens im Jahr 2008 wurde das Museum teilweise modernisiert. Seitdem gibt es in einem Nebenraum die beeindruckende "Schatzkammer". Hier warten unter anderem die "Holotypen", also die Fossilien, die bisher nur auf dem Land der Familie Bergér gefunden wurden. Im Jahr 2009 geht die Modernisierung weiter, damit die Versteinerungen in Zukunft noch ansprechender präsentiert werden können.

